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Waldbrandgefahren- index DWD  

Waldbrand-Warnsituation

vom DWD

Karte der aktuellen Waldbrand-Warnsituation vom DWD

mit einem Klick auf die Karte gelangen Sie auf die entsprechenden Seiten des Deutschen Wetterdienstes

Quelle: Deutscher Wetterdienst

   

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Aktuelle, amtliche Bevölkerungsschutz-Warnungen für den Landkreis Karlsruhe

(kein Inhalt = keine aktive Warnung) - www.warnung.bund.de

   

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Sperrung der Grill- und Feuerstellen

 

In der Stadt Oberderdingen besteht derzeit aufgrund anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen eine erhöhte Waldbrandgefahr. 

Das Ordnungsamt Oberderdingen hat daher das Benutzen der Grill- und Feuerstellen im Wald, einschließlich mitgebrachter Grills, ab Freitag, 10.07.2026 ausdrücklich untersagt.

Das Aufsuchen der Grillplätze ohne offenes Feuer zu machen, bleibt weiterhin erlaubt.  Die Nutzung mitgebrachter Grills, sowie offenes Feuer im Wald oder in einem Abstand von weniger als 100 Meter vom Wald sind gem. § 41 Abs. 1 Landeswaldgesetz ohnehin nicht gestattet.

Wir bitten ferner eindringlich darum, das vom 01. März bis 31. Oktober geltende Rauchverbot im Wald strikt zu beachten. Das Grill- und Rauchverbot wird in den nächsten Tagen verstärkt kontrolliert. Verstöße stellen Ordnungswidrigkeiten dar und werden entsprechend geahndet.

Wir bitten die Bevölkerung um Beachtung.

Quelle: Stadtverwaltung Oberderdingen, 09.07.26

   

10.07.2026 - Abschlussübung Technische Hilfeleistung erfolgreich absolviert

Details

Oberderdingen. Am Freitagabend, 10. Juli 2026 führte die Abteilung Oberderdingen die Abschlussübung ihrer Unterrichtseinheit „Technische Hilfeleistung“ durch. Ziel der Übung war es, die in den vergangenen Ausbildungsabenden erlernten Inhalte unter möglichst realistischen Bedingungen anzuwenden und das Zusammenspiel der Einsatzkräfte bei einer größeren Schadenslage zu trainieren.

Als Übungsszenario wurde um 19.44 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf einer Landstraße angenommen, der im Gewerbegebiet „Allmend“ in der Paul-Hartmann-Straße nachgestellt wurde. Dabei waren mehrere Fahrzeuge beteiligt, wodurch sich für die Einsatzkräfte eine komplexe und zunächst unübersichtliche Lage ergab.

Im ersten Schadensabschnitt war ein Pkw mit zwei Insassen, darunter ein Kind, mit einem Radlader kollidiert und unter dessen Schaufel geraten. Beide Personen waren eingeklemmt beziehungsweise eingeschlossen. Zusätzlich wurde eine weitere Person angenommen, die durch die Wucht des Aufpralls aus dem Fahrzeug geschleudert und zwischen der Schaufel des Radladers und der Motorhaube des Pkw eingeklemmt worden war.

Rund 50 Meter entfernt hatte sich ein weiterer Verkehrsunfall mit zwei Pkw ereignet. Dabei hatte sich ein Fahrzeug unter ein weiteres geschoben. Insgesamt waren dort fünf Personen betroffen, darunter ein Fahrer, der durch das eingedrückte Fahrzeugdach massiv eingeklemmt war. Eine zusätzliche Herausforderung stellte die Annahme dar, dass es sich bei einem der beteiligten Fahrzeuge um ein LPG-Fahrzeug (Autogas) handelte. Die Einsatzkräfte mussten daher die besonderen Gefahren eines möglichen Gasaustritts berücksichtigen und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen treffen.

Realitätsnah erfolgte ein zeitversetztes Ausrücken des Rüstzuges mit zwei Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugen, dem Einsatzleitwagen sowie dem Gerätewagen-Logistik. Nach dem Eintreffen verschafften sich die ersten Führungskräfte einen Überblick über die Lage und erkannten schnell die Vielzahl der verletzten und teilweise eingeklemmten Personen. Daraufhin wurden fiktiv weitere Kräfte nachgefordert und ein MANV-10 (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst.

Die Einsatzstelle wurde in zwei Einsatzabschnitte gegliedert. Während das erste Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug die Rettungsmaßnahmen am Radlader übernahm, bearbeiteten das zweite HLF und der Gerätewagen-Logistik den Pkw-Unfall. In beiden Abschnitten kamen hydraulische Rettungssätze zum Einsatz. Die Unfallfahrzeuge wurden gesichert und unterbaut, im zweiten Abschnitt zusätzlich mit einem Stab-Fast-System stabilisiert. Parallel dazu stellten die Einsatzkräfte den Brandschutz mit zwei C-Schnellangriffseinrichtungen und Pulverlöschern sicher und sicherten die Einsatzstelle gegen den Verkehr ab.

Unter Anwendung des Rettungsgrundsatzes „Sichern – Zugang schaffen – Befreien und Retten – Übergabe an den Rettungsdienst“ konnten nach und nach alle sieben verletzten Personen aus ihrer Zwangslage befreit werden. Dabei kamen unter anderem Rettungsbretter und eine Schleifkorbtrage zum Einsatz. Für die Rettung eines besonders schwer eingeklemmten Fahrers musste das Dach eines Pkw vollständig mit hydraulischem Rettungsgerät entfernt werden.

Trotz der komplexen Lage mit mehreren Einsatzstellen, zahlreichen Verletzten sowie den zusätzlichen Gefahren durch den Radlader und das LPG-Fahrzeug konnten alle angenommenen Verletzten zügig und patientengerecht gerettet werden.

Nach rund 45 Minuten war das Übungsziel erfolgreich erreicht und alle verletzten Personen gerettet. In der anschließenden Nachbesprechung wurden die gewonnenen Erkenntnisse gemeinsam ausgewertet. Insgesamt zeigte sich, dass die Ausbildungsinhalte erfolgreich umgesetzt wurden und die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte sehr gut funktionierte. Im Übungseinsatz waren rund 30 Feuerwehrangehörige mit vier Fahrzeugen.

Nach dem Aufräumen und Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft ließ man den Übungsabend bei einem gemeinsamen Burger-Essen auf der Terrasse des Feuerwehrhauses kameradschaftlich ausklingen.

Ein herzlicher Dank gilt der Firma VH Maschinen & Technik sowie der Firma Jörg Felsinger Kfz-Meisterbetrieb für die Bereitstellung der Übungsobjekte und die Unterstützung der Übung. Ebenso bedanken wir uns beim Organisationsteam für die Vorbereitung sowie beim Küchenteam für die hervorragende Verpflegung.

 

Fotos: A. Bäuerle, F. Kirschenbühler, P. Scherer (Feuerwehr Oberderdingen)

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